Bhutan
Berge soweit das Auge reicht
Bhutan befindet sich im östlichen Teil des Himalajas und wartet aufgrund der Höhenlage mit einer für die Region typisch kargen Landschaft auf. Trotz oder gerade wegen ihrer Einfachheit begeistert sie viele Menschen: Zerklüftete Bergen und Felsen faszinieren die Besucher des kleinen asiatischen Staates – und bieten einen reizvollen Gegensatz zum üppig grünen Süden.
Täler und Schluchten des Himalajas bestaunen
In der Regel sind es die hohen Berge, die Reisende nach Bhutan ziehen. In Abhängigkeit vom jeweiligen Standpunkt ist es möglich, Berge mit einer Höhe von mehr als 7.000 Metern zu bestaunen. Ein typisches und sehr eindrucksvolles Bild bieten hier die Gebirgsklöster, die zumeist nur über schmale Pfade zu erreichen sind und auf kleinen Felsvorsprüngen hoher Berge errichtet wurden.
Touren zu entsprechenden Klöstern oder Aussichtsplattformen, die einen Blick auf die Klöster ermöglichen, sind Hauptbestandteil der meisten Trekkingtouren.
Im Wesentlichen prägen zahlreiche Schluchten die Landschaft Nur wenige von ihnen verfügen über schmale Brücken. Bhutan ist der Beweis dafür, dass es derartige Gebiete nicht nur in Abenteuerfilmen gibt.
Bhutan bietet mehr als hohe Berge
Im Westen und Süden Bhutans präsentiert sich die Landschaft in erstaunlichem Gegensatz zum Hochland. Die Stadt Paro beispielsweise - Ausgangsort der meisten Touren, da sich hier Bhutans einziger Flughafen befindet - liegt in einem Tal auf etwa 2.400 Metern Höhe.
Sie ist von langsam ansteigenden Bergen eingeschlossen, die nahezu vollständig mit dichtem Nadelwald überzogen sind. Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich die Hauptstadt Bhutans namens Timphu. Überraschend sind hier u.a. die Reisfelder, die man in einem Hochgebirgsland wie Bhutan nicht erwarten würde.
Noch einmal einen anderen Anblick bietet übrigens der deutlich tiefer gelegenen Süden des Landes: Hier, in Richtung der indischen Grenze, stößt man sogar auf Laubwälder und tropische Wälder, in denen man auf viele sehr seltene Tiere treffen kann. Kein Wunder, dass eine Safari im Süden des Landes unter Kennern als Geheimtipp gilt!


