Brasilien

Gegensätze


Die Landschaften Brasiliens könnten kaum kontrastreicher sein: Auf der einen Seite findet der Besucher hier große Landstriche mit unberührtem Regenwald, auf der anderen Seite tun sich urbane Regionen auf, die einen großen Kontrast zur Natur darstellen.



Die Regenwälder hautnah erleben

Der gesamte Süden Brasiliens wird vom Regenwald dominiert. Eine der besten Anlaufstellen für Reisende, die den tropischen Regenwald kennenlernen möchten, ist der Bundesstaat Rio de Janeiro. Nicht unweit von der gleichnamigen Hauptstadt entfernt beginnt auch schon der Regenwald, dessen Dichte auf keinen Fall zu unterschätzen ist: Auf einem Quadratkilometer können sich bis zu 150 verschiedene Baumarten befinden!

Die unzähligen Pflanzen haben im Laufe der Jahrhunderte einen regelrechten Dschungel entstehen lassen.
Die Regenwälder des Landes lassen sich am besten per Wanderung erkundigen. Alternativ bieten sich Auto- und Bustouren an. Radtouren gelten als weniger geeignet: Die Landschaften in Südbrasilien sind für ihre Höhenunterschiede bekannt: Während sich die Täler durchschnittlich auf 31 Meter Höhe befinden, steigen die steilen Berge im Dschungel schlagartig auf bis zu 1.000 Meter Höhe an – dafür hat man von dort aber auch einen guten Blick auf die umliegende Landschaft.

Kontrastpunkt Rio de Janeiro

Ein Besuch in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro stellt einen großen Kontrast zum nicht weit entfernten Dschungel dar. Die Stadt liegt nur wenige Meter über dem Meeresspiegel und verfügt über weite Strände. Die weißen Sandstrände laden zum Entspannen ein und erlauben den Ausblick auf den gewaltigen Anstieg des Festlandes sowie auf zahlreiche Inseln, die sich in der unmittelbaren Umgebung befinden. Die Strände liegen auf der Ostseite der Metropole und sind zugleich nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt.
Eine landschaftliche Besonderheit und zugleich Wahrzeichen Rios ist der Zuckerhut, der von der Stadt aus zum Beispiel per Seilbahn erreicht werden kann. Der Granitfelsen in der Guanabara-Bucht bietet einen spektakulären Ausblick über die Stadt, den Corcovado mit der Christusstatue und die lokale Inselwelt.

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Brasilien ist ein Land, das bei Reisenden, die Südamerika entdecken möchten, als sehr gefragt gilt. Es zeichnet sich insbesondere durch eine gute Infrastruktur und atemberaubende Landschaften aus. Entdecken Sie tiefe Dschungel und schneebedeckte Berge, weite Strände und viele weitere natürliche Sehenswürdigkeiten – wenn Sie mögen alle an einem einzigen Tag.

Viel Abwechslung in Santa Catarina

Es muss nicht immer Rio de Janeiro sein. Wer abwechslungsreiche Landschaften in Brasilien erkunden möchte, sollte sich für einen Besuch des Bundesstaats Santa Catarina entscheiden. Santa Catarina liegt tief im Süden Brasiliens und verfügt über eine schmale Grenze zu Argentinien.

Für einen Besuch des südlichen Bundesstaats sprechen seine landschaftlichen Kontraste. Der Osten des Staates verfügt über große Küsten, die für ihre weißen Sandstrände bekannt sind und somit zum Badeurlaub einladen. Zugleich muss man keine weite Reise auf sich nehmen, um den Regenwald zu erkunden: Es müssen nur wenige Kilometer von der Küste zurückgelegt werden, um an die Ränder des tropischen Regenwaldes zu gelangen. Eine vielfältige Flora und Fauna lädt Besucher zum Staunen ein. Die unzähligen Arten von Kolibris bleiben den meisten Besuchern noch lange in Erinnerung.



Berglandschaften in Schnee

Besonders der Süden Brasiliens ist für seine Ehrfurcht gebietenden Berglandschaften bekannt. Das Land zählt etliche Berge, deren Höhe nicht zu unterschätzen ist. Obwohl die Täler häufig nur knapp über dem Meeresspiegel liegen, erreicht das Hochland gut 1.800 Meter. Der 1.828 Meter hohe Morro da Igreja gilt als der kälteste Ort Brasiliens: Im Winter (Juni bis August) ist der Gipfel zumeist mit Schnee bedeckt.


Das Hochland von Santa Catarina erkundet man am besten zu Fuß. Wanderer sollten jedoch über eine gute Kondition verfügen, weil viele Wanderwege und Straßen äußerst steil sind. Mit dem Auto kann die Gegend ebenfalls bereist werden. Aufgrund eines schlechten Tankstellennetzes raten Brasilien-Kenner zum Einsatz von Ersatzkanistern.