Costa Rica
Grünes Land
Es ist vor allem die natürliche Unberührtheit, die Reisende von Costa Rica schwärmen lässt. Das kleine Land im Herzen von Zentralamerika bietet zahlreiche Landschaften, die man sich als Wanderer, Naturfreund oder Fotograf nicht entgehen lassen sollte.
Costa Ricas tropischen Regenwald erleben
Der Großteil Costa Ricas wird vom tropischen Regenwald bedeckt. Wer dabei an ein paar kleine Wälder denkt, liegt vollkommen falsch: Diese sind eher mit einem Dschungel vergleichbar. Auf einer Fläche von einem Quadratmeter können sich bis zu 200 verschiedene Baumarten befinden - plus unzählige Schlingpflanzen, Sträucher, Blumen und nicht zu vergessen Tiere.
Weil die Regenwälder von Costa Rica so dicht bewachsen sind, kommt man nur auf Straßen voran. Teilweise gibt es auch Wanderwege - allerdings handelt es sich dabei meist eher um unbefestigte Straßen, die nach Regenfällen praktisch unpassierbar sind. Eine Tour durch den Dschungel unternimmt der Reisende daher am besten mit dem Auto. Ein weiterer Grund ist übrigens, dass man hier auf Jaguare treffen kann, sehr schöne, leider aber auch sehr gefährliche Raubkatzen.
Eindrucksvolle Vulkanlandschaften entdecken
Im Landesinnern ist Costa Rica nicht vollständig vom Regenwald bedeckt. Bis zu 3.800 Meter hohe Berge und Vulkane bilden hier einen reizvollen Kontrast zum üppigen Grün im Rest des Landes. In solchen Höhe ist es den tropischen Pflanzen zu kalt – die Berge ragen daher immer wie karge, lebensfeindliche Inseln aus dem Meer aus Pflanzen heraus.
Regionen wie diese gilt es zu Fuß zu erkunden. Es gibt mittlerweile ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen und Pfaden, die teilweise hoch auf die Berge hinauf führen. Man muss kein Kletterer sein, um die Gipfel einiger Berge zu erreichen. Von den Gipfeln bietet sich eine überwältigende Aussicht auf die Regenwälder. Übrigens: Im Hochland der Cordillera de Talamanca nahe der Grenze zu Panama stößt man sogar auf kristallklare Bergseen, die zu einem erfrischenden Bad einladen.


