Hoch hinaus

Harmonie pur


Die Landschaften Italiens können äußerst unterschiedlich sein: Das im Süden Europas gelegene Land erstreckt sich gleich über mehrere Klimazonen, die auf die einzelnen Regionen einen starken Einfluss nehmen. Daher erwartet den Besucher je nach Region ein ganz anderes Landschaftsbild.

In den kalabrischen Bergen

Ganz im Süden Italiens befindet sich Kalabrien. Die Form des Landes wird oftmals mit einem Stiefel verglichen. Zieht man dieses Modell heran, so bildet die Region Kalabrien die Spitze des Stiefels, die im Westen unmittelbar an Sizilien angrenzt.

Da die Region nahezu vollständig von Wasser umgeben ist, könnte man meinen, dass es Kalabrien Besucher vor allem an den Strand zieht. Das trifft jedoch nur bedingt zu: Es sind vor allem die Gebirgszüge, die viele Touristen anlocken. Die Region verfügt über unzählige Berge und Hügel, die besonders im Norden schon kurz nach der Küstenregion mit einem deutlichen Anstieg beginnen. Vor allem Wanderer bereisen die Region sehr gerne.

Die Gebirgszüge Kalabriens sind von Wäldern bedeckt, die wiederum von der bis zu 50 Meter hohen Schwarzkiefer dominiert werden. Wer Kühle in den Wäldern vermutet, liegt jedoch falsch: Wanderer sollten reichlich Flüssigkeit mit auf die Touren nehmen, da die Region zu den wärmsten Europas zählt.

Sizilien: Tanz auf dem Vulkan

Sizilien wird gerne bereist, weil die Landschaft als äußerst abwechslungsreich gilt. Die langen Küsten sind für ihre sandigen Strände bekannt, die sich meist schnell erheben und zu felsigen Hügellandschaften aufsteigen. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit ist jedoch der Vulkan Ätna, der das Gesicht Siziliens stark prägt und sich an der Ostküste sehr schnell auf mehr als 3.000 Meter Höhe erhebt.

 Egal ob schneebedeckt im Winter oder felsig-karg im Sommer, der Ätna zieht jedes Jahr unzählige Touristen an, die sich für die Größe und Ausstrahlung des größten und aktivsten Vulkans Europas begeistern.