Harmonie pur
Harmonie pur
Italien zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Kein Wunder: Schöne Landschaften und vor allem ein sehr angenehmes Klima machen Italien zum gefragten Reiseziel. Allerdings ist Italien groß und kann sich landschaftlich sehr unterschiedlich präsentieren. Vor einer Reise ist es daher interessant zu erfahren, wie andere den Urlaub in Italien verbracht haben.
Toskana
Obwohl große Teile der Toskana nicht am Meer liegen, ist die Begeisterung für diese Region Italiens sehr groß. Grund dafür ist die natürliche Schönheit: Die hügelige Landschaft mit ihren einsamen Höfen und harmonischen Farben begeisterten schon zahlreiche Maler unterschiedlichster Epochen. Typisch für die Region sind die zahlreichen Säulenzypressen und Olivenbäume. Übrigens eignen sich die sanften, sonnigen Hügel der Toskana auch perfekt zum Weinanbau. Und so wundert es kaum, dass man beispielsweise in den Chianti-Bergen auf zahlreiche Weinberge trifft, die geradezu zum Wandern (und einer Weinprobe im Anschluss) einladen.
Wer eine Toskana Reise plant, sollte sich den Zeitpunkt gut überlegen. Im Hochsommer im August können die Temperaturen schnell über unangenehme 40°C steigen.
Ein Ausflug lohnt sich in jedem Fall auch im Süden der Toskana: Dort befindet sich das Parco dell’Uccellina Naturschutzgebiet. Bekannt ist es vor allem für seine beeindruckenden Bestände an alten Olivenbäumen. Seltene Vögel brüten in diesem Gebiet und in der Sommerzeit können Wanderer auf große natürliche Mohnfelder blicken.
Adria
Wer Italien bereisen und gleichzeitig das Meer genießen möchte, sollte über eine Reise an die Adria nachdenken. Diese Region Italiens ist für ihre langen Sandstrände und ein angenehm warmes und vor allem trockenes Klima bekannt. Nicht umsonst findet man hier Badeorte wie das legendäre Rimini.
Ebenfalls an der Adria liegt eine vollkommen gegensätzliche Landschaft, die Lagune von Venedig. Die weltberühmte Stadt liegt in einem ausgedehnten Watt- und Marschland, das sich am besten per Boot erkunden lässt.
Kleine Inselchen, Sandbänke und Salzmarschen erschweren das Navigieren – das Steuern sollte man daher lieber einem einheimischen Bootsführer überlassen. Wer nur mal einen Abstecher in die vor allem an Wasservögeln reichen Lagunenlandschaft wagen möchte, kann beispielsweise von Venedig aus zu einer der anderen Inseln übersetzen.
