Japan
Bergwelt - so oder so
Japan ist ein Land, dessen Landschaften deutlich abwechslungsreicher sind, als es sich die meisten Besucher vorstellen. Das liegt im Wesentlichen an zwei Faktoren. Einerseits erstreckt sich das Land über verschiedene Klimazonen, an die sich die Vegetation entsprechend angepasst hat. Andererseits haben aufeinander drückende Kontinentalplatten ein hohes Gebirge entstehen lassen, was für Inselgruppen relativ außergewöhnlich ist. So oder so ist Japan also etwas Besonderes.
Der bergige Norden Japans
Der nördliche Teil Japans befindet sich in einer gemäßigten Klimazone und ist besonders für seine kalten, schneereichen Winter bekannt. Dementsprechend finden Reisende eine Vegetation vor, welche der deutschen Vegetation ganz ähnlich ist. Die Landflächen, die sich außerhalb der Städte und Dörfer befinden, sind größtenteils mit Feldern, Wiesen und Wäldern bedeckt.
Charakteristisch für Japan ist die flache Küstenregion, die sich relativ schnell erhebt: Rund zwei Drittel der Landfläche ist von Bergen bedeckt. Die größte Insel im Norden ist Hokkaido. Ihre höchste Erhebung ist der Ashai Berg, dessen Gipfel sich auf einer Höhe von 2.291 Metern befindet. Im Übrigen finden sich auf der Insel mehrere Vulkane, von denen einige als aktiv gelten. Die wundervollen Berg- und Vulkanlandschaften mit ihren tiefen Tälern und Schluchten können über Wanderwege erkundet werden.
Ein Bild von einem Vulkan
Eines der unumstrittenen Wahrzeichen Japans ist der Fujisan, der höchste Berg Japans, der auf der Insel Honshū liegt. Bekannt ist er nicht aufgrund seiner (geringen) Aktivität, sondern vielmehr aufgrund seiner Schönheit – der Fuji gilt als einer von wenigen Vulkanen weltweit mit perfekten Proportionen. Der als heilig geltende Berg ist ein beliebtes Ausflugsziel vieler Touristen aus dem In- und Ausland.
Übrigens: Ganz besonders majestätisch und prachtvoll präsentiert sich der Fuji im Licht der aufgehenden Sonne. Viele Bergsteiger legen deshalb eine Rast in den (immer vollen) Hütten auf 3.000-3.400 Metern Höhe ein und brechen mitten in der Nacht zum finalen Gipfelaufstieg auf.
Einen wunderschönen Blick auf den Fuji hat man auch vom Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark aus. Diese abwechslungsreiche Landschaft mit ihren Seen, Inseln und Bergen ist am schönsten im Herbst, wenn das Laub des japanischen Ahorns intensiv Rot leuchtet.
