Das Land der Masais
Steppen im Land der Masais
Wer bei Kenia nur an Steppe und Wüste denkt, liegt vollkommen falsch: Die kenianische Landschaft gilt für Afrika als vergleichsweise abwechslungsreich. Das liegt nicht zuletzt an der Größe des Landes: Es ist ca. 1,6-mal so groß wie Deutschland und erstreckt sich aus diesem Grund über die unterschiedlichsten landschaftlichen Regionen.
Steppe und Seen
Es ist ganz klar, dass die kenianische Landschaft – so wie in den meisten anderen afrikanischen Ländern auch - von der Steppe dominiert wird. Besonders im Norden des Landes befinden sich große Steppenregionen. Die dortige Flora und Fauna wird durch große Nationalparks geschützt. Der größte ist der Masai Mara Park, der sich über eine Fläche von mehr als 1.500 Quadratkilometern erstreckt.
Das Erscheinungsbild der Landschaft gilt als einmalig: Die zahlreichen Savannen-Bäume stehen meistens einzeln, weshalb die Fläche aus der Vogelperspektive so aussieht, als wäre sie mit zahlreichen Punkten (den Baumkronen) überzogen. Eine Safari durch diese Landschaft begeistert insbesondere aufgrund der vielen Wildtiere, deren Heimat die Masai Mara ist.
Im Gegensatz dazu findet man in Kenia aber auch einige große Seen. Hierzu zählt der bekannte Victoria-See, der besonders für seine Fischvielfalt bekannt ist. Zwar liegt dessen größte Fläche im südlichen Nachbarstaat Tansania, doch die östlichen Zipfel des großen Binnengewässers erstrecken sich großzügig über die Grenze Kenias.
Berge in Kenia
In bestimmten Regionen Kenias liegt sogar dauerhaft Schnee - zumindest in den Gebirgsregionen. Im Süden bzw. an der Südgrenze zu Tansania befindet sich mit dem 5.985 Meter hohen Kilimandscharo der höchste Berg Afrikas. Die meisten Besucher lässt sein majestätischer Anblick über der Steppe Afrikas nicht mehr los.
Deutlich weniger bekannt aber landschaftlich noch interessanter ist übrigens das Mount-Kenya-Massiv. Das zweithöchste Gebirgsmassiv Ostafrikas verfügt gleich über drei Gipfel.
Der höchste Gipfel liegt auf 5.199 Metern und ist ebenfalls dauerhaft von Schnee bedeckt. Gebirgsflüsse, Gebirgsseen und Wasserfälle sind auf dem Massiv zu finden – eine Umgebung, die viele Afrika-Touristen überrascht und fasziniert zugleich.


