Namibia
Wenn die Sonne aufgeht
Namibia ist ein Land, dessen Landschaften besonders von der Dürre geprägt sind. Dennoch erscheinen sie zum Teil ganz unterschiedlich, was auf Einflüsse wie das Meer oder Flüsse zurückzuführen sind. Weil das afrikanische Land aufgrund der eher schlechten Infrastruktur nicht so leicht zu bereisen ist, empfiehlt es sich, überwiegend die Nationalparks zu besuchen.
Etosha und Babwata Nationalpark
Der bekannteste Nationalpark Namibias ist der Etosha Nationalpark. Mit einer Fläche von gut 22.000 Quadratkilometern zählt der zu den größten Schutzgebieten Afrikas. Er liegt zentral im Norden des Landes.
Die Landschaft des Parks gilt als sehr flach und überwiegend von Sand bedeckt. Die Vegetation setzt sich überwiegend aus Gräsern, Sträuchern und vereinzelten Bäumen zusammen. Es ist vor allem die grenzenlose Weite der Steppe, die diesen Park so sehenswert macht.
Tiere gruppieren sich überwiegend in der Nähe von Wasserlöchern. Der Park darf mit Privatfahrzeugen befahren werden, das Aussteigen ist jedoch nicht gestattet. Eine vollkommen andere Vegetation hat der Babwata Nationalpark zu bieten, welcher sich ganz im Nordwesten, in der sogenannten Caprivi-Region befindet.
An seiner nördlichen Grenze fließt der Okavango entlang, der das Land mit Wasser versorgt. Regelmäßige Überschwemmungen stellen das Überleben eines dichten Baumbestandes sicher.
Waterberg: Ein Plateau der besonderen Art
Ebenfalls im Norden von Namibia befindet sich der Waterberg. Bei ihm handelt es sich um einen sogenannten Tafelberg: Er sieht aus wie ein Plateau, das sich teilweise bis zu 200 Meter hoch steil aus der Landschaft erhebt. Der Berg ist 48 Kilometer lang und 15 Kilometer breit.
Besonders an der Westseite des Waterberges befinden sich dichte Wälder, über denen sich die dunkelroten Steilwände erheben. Auf dem gut 40.000 Hektar großen Plateau wurde ein Nationalpark geschaffen, der vor allem das Überleben von Nashörnern und Antilopen sichern soll. Fotografen und die Frühaufsteher unter den Touristen pilgern am besten ganz früh morgens oder gegen Abend zum Waterberg: Das warme Licht bringt das rötliche Gestein regelrecht zum Leuchten.


