Nepal

Über den Dächern


Wer das zentralasiatische Nepal bereist, sucht nicht unbedingt nach Sonnenschein, sondern möchte vielmehr die Höhe erleben. Schließlich liegt das Land inmitten des höchsten Gebirgsmassiv der Welt, dem Himalaya. Dementsprechend präsentiert sich auch die Landschaft, die von extrem hohen Bergen, tiefen Schluchten und Flusstälern geprägt ist.

Die Himalaya-Region kann abwechslungsreich sein

Wenn vom Himalaya gesprochen wird, denken viele Leute ganz automatisch an hohe Berge und an Schnee. Allerdings gilt die Region, die sich über den gesamten Norden Nepals erstreckt, als wesentlich vielfältiger: Die Landschaft erhebt sich aus dem Süden und steigt in Richtung Norden zunehmend an.



Vor allem als steinig können die Landschaften der nepalesischen Himalaya Region bezeichnet werden. Sowohl am Fuße des Himalayas als auch auf den höher gelegenen Plateaus stößt man immer wieder auf Flächen, die durchweg von Steinen bedeckt sind. Der dunkelgraue Farbton lässt die Landschaft äußerst trist und kühl erscheinen.

Allerdings sind die Berge des Himalayas nicht ohne Ausstrahlung: Ihre majestätische Größe, ihre steilen Flanken sowie schneebedeckten Gipfel schaffen es immer wieder, ihre Besucher nachhaltig zu beeindrucken und in Ehrfurcht zu versetzen.

Der Süden stellt einen großen Kontrast dar

Wer Nepal besucht und sich in Richtung Süden fortbewegt, stößt auf Landschaften, die keinen größeren Kontrast zum Hochgebirge darstellen könnten. Im Süden Nepals fällt das Gelände stark ab und die Temperaturen steigen spürbar an. Zugleich verändert sich die Bodenbeschaffenheit: Die Böden sind weniger steinig, sondern vor allem mit Sand bedeckt.



Als besonders fruchtbar gilt die Region des Terrai, die größtenteils schon in Indien liegt. Sie wird mit dem Wasser des Ganges gespeist und verdankte ihre Fruchtbarkeit zusätzlich dem Monsunregen. Aufgrund des tropischen Klimas und der ausreichenden Wasserversorgung verfügt die Region sogar über Regenwälder. Eines der beliebtesten Reiseziele der Region ist der Chitwan Nationalpark. Er ist 932 Quadratkilometer groß und beherbergt seltene Tiere wie Panzernashörner und Bengal-Tiger.